Über uns
Wer wir sind
Wer wir sind
Die Ziele orientieren sich an den aktuellen Situationen vor Ort, der Gesetzgebung und Sicherheitsbedürfnissen, die nicht festgeschrieben sind, sondern sich aus den jeweiligen Erfordernissen ableiten.

Januar 2018: Bürgerversammlung in der Schützenhalle Eickelborn
Franz Knust, Tillmann Hollweg, Dr. Nalah Saimeh, Bernd Sternberg, Uwe Dönisch Seidel

12.03.2020 Besuch der Bi im Landtag. Rainer Ziebeil, MdL Jörg Blöming, Nine Meinert, Franz Knust

20.11.2024: Festakt zum 40-jährigen Bestehen des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt
Rainer Ziebeil, MdL Jörg Blöming, Franz Knust, Staatssekretär Matthias Heidmeier, Hubert Niehaus, Katrin Hüsten

03.06.2025 Besuch im Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales
Rainer Ziebeil, Katrin Hüsten, Franz Knust, Nine Meinert, MdL Jörg Blöming, Staatssekretär Matthias Heidmeier, Ministerialrätin Birgit Szymczak
Wir sind die Bürgerinitiative „Sicherheit vor Therapie“ aus Eickelborn. Seit 1995 setzen wir uns dafür ein, dass Sicherheit, Transparenz und ein verlässlicher Austausch zwischen Bevölkerung, Klinik, Behörden und Politik gewährleistet sind. Unsere Arbeit ist ehrenamtlich, parteiunabhängig und klar an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert.
Eine ausführliche Dokumentation als PDF können Sie hier herunterladen.
1975 führte die Strafrechtsreform zu einer Verschiebung des Schwerpunktes: von der Sicherung zur Behandlung und Therapie. Im Zuge der Therapie erhielten immer mehr Straftäter unbegleiteten Freigang in dem kleinen Ort Eickelborn mit rund 1.800 Einwohnern. Das nötige Gleichgewicht zwischen Behandlung und Sicherung ging offensichtlich verloren. Es kam zu mehreren schrecklichen Verbrechen:
Daraus folgt starker Protest der Bevölkerung und Druck auf Politik und Verantwortliche, worauf sich am 09.01.1995 die Bürgerinitiative Sicherheit vor Therapie gründete.
Mit der Strafrechtsreform verlagerte sich der Schwerpunkt im Maßregelvollzug stärker in Richtung Behandlung und Therapie. Im Zuge dessen kam es in der Region zu einer Phase, in der sich viele Anwohner nicht ausreichend geschützt fühlten. Mehrere schwere Vorfälle und Straftaten führten zu großem Protest, zu einer starken gesellschaftlichen Debatte – und schließlich zur Gründung unserer Bürgerinitiative am 09.01.1995.
Uns geht es nicht um Pauschalurteile, sondern um ein tragfähiges Gleichgewicht:
Therapie und Resozialisierung brauchen klare Regeln – und die Bevölkerung braucht verlässliche Sicherheit.
Damit Sorgen und Anliegen der Anwohner nicht ungehört bleiben, arbeiten wir an drei Punkten:
Transparenz & Information
Wir sorgen dafür, dass wichtige Themen verständlich kommuniziert werden und Informationen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei den Menschen vor Ort.
Dialog & Zusammenarbeit
Wir stehen im Austausch mit Verantwortlichen und Gremien, um konkrete Lösungen einzufordern, mitzugestalten und weiterzuentwickeln.
Interessen der Anwohner vertreten
Wir bringen Anliegen und Forderungen in Gespräche, politische Prozesse und – wenn notwendig – in Gesetzgebungsverfahren ein.

Zusicherung der 1:1 Ausgangsreglung durch Johannes Rau, Ministerpräsident NRW. Wichtige Entscheidung, dass der 1:1 Ausgang für Eickelborn und Umgebung zugesichert ist.
In den frühen 1990er-Jahren erlebte die Region eine Phase, die viele Menschen als bedrohlich empfanden. Mehrere schwere Straftaten, die mit unbegleiteten Ausgängen im Rahmen des Maßregelvollzugs in Verbindung standen, führten zu massiven Protesten und einer großen Bürgerversammlung in Eickelborn.
Darauf folgten politische Gespräche und die Forderung nach klaren, belastbaren Sicherheitsstandards. In dieser Zeit entstand ein Sicherheitskonzept, das über Jahre als wichtiger Baustein galt und immer wieder politisch bestätigt werden musste.
Parallel entwickelte sich – auch durch Verbesserungen bei äußerer und innerer Sicherheit – eine stabilere Zusammenarbeit mit Klinik und LWL. Dennoch brachte das Urteil des OLG Hamm 2017/2018 eine neue Situation, die in der Region erneut große Verunsicherung auslöste. Die BI nahm ihre Arbeit mit hoher Intensität wieder auf, organisierte Austauschformate und unterstützte Prozesse, die schließlich auch in gesetzliche Anpassungen mündeten.
Wegfall der 1:1 Ausgangsregelung, die besagt, dass es keinen unbegleiteten Ausgang für Patienten aus der Deliktgruppe Mord, versuchter Mord und Sexualstraftaten gibt – „LEX Eickelborn“.
Unser Vorstand arbeitet gleichberechtigt. Es gibt keinen Vorsitzenden; Aufgaben und Schwerpunkte werden im Team verteilt. So bringen alle ihre Stärken ein und gestalten die Arbeit der Bürgerinitiative gemeinsam.
Unser Vorstand 1995

Unser Vorstand 2018

Und unser Vorstand heute

(von links nach .rechts: Ines Meincke, Hubert Niehaus, Franz Knust, Nine Meinert, Rainer Ziebeil, Werner Müsch, Christina Funke, Katrin Hüsten)
Vorstand:
Katrin Hüsten, Nine Meinert, Werner Müsch, Hubert Niehaus, Rainer Ziebeil, Franz Knust
Beisitzer:
Christina Funke, Tobias Lipperheide, Ines Meincke
Die Beisitzerinnen und Beisitzer in unserer Bürgerinitiative unterstützen den Vorstand flexibel und engagiert. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben, bringen ihr Know-how ein und fördern durch ihre Mitarbeit den Zusammenhalt und die erfolgreiche Arbeit der Initiative. Dabei arbeiten sie eng mit dem Vorstandsteam zusammen, übernehmen eigenverantwortlich Aufgabenbereiche und tragen dazu bei, dass die Ziele der Bürgerinitiative effektiv umgesetzt werden.
Unterstützen Sie unsere Arbeit
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Mitarbeit oder Mitgliedschaft. Jede helfende Hand stärkt die Stimme der Anwohner – und damit auch den Dialog mit Verantwortlichen in Behörden, Klinik und Politik.